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[inspic=265,left,fullscreen,70] Ein schickes neues Spielzeug, hat mir da der Weihnachtsmann mitgebracht – weil er wusste dass mein Motorola Mpx200 in letzter Zeit grundsätzlich der Meinung war bei Anrufen abzustürtzen.
Leider war das gute Stück unwissentlich EPlus gebrandet. Tja, und da wir hier nun mal alle Vodafone huldigen musste das weg. Na ja, eigentlich ja nicht. Aber ich kann sowas einfach nicht lassen.

Recht schnell waren Anleitungen und die nötigen Dateien sowie Programme zum flashen gefunden. Und dann gings los … die erste Firmware war drauf, das Handy blieb aus 🙁 Also flucks neue Firmwäre rausgesucht. Wobei, mit unsere Standleitung mit konstanter ISDN-geschwindigkeit dauert das schon mal gut 4 Stunden bis genügend Versionen geladen sind.

Nach gefühlten fünf Stunden flashen läuft das Telefon wieder.
Und anstatt ich aufhöre, bastel ich weiter … echt warum nur *strafender-blick-in-den-spiegel*. Drei Stunden später, waren die Funktionen der Tasten verschoben und einige waren ohne Funkton.

Jetzt gehts wieder, nach etwa 11 Stunden. Ich kanns einfach nicht lassen 🙂

Wenn man keine Ahnung hat, soll man einfach die Finger von solchen Dingen lassen.

BTW: Handy is nun Vodafone gebrandet 🙂

MusicBrainz

über Last.fm bin ich hier drauf gestoßen:

Das ist wonach ich schon ziehmlich lange suche: Ein Programm das mir meine gesammelten Mp3s anständig benennt inkl. der ID3-Tags.
Magic MP3 Tagger

Die Verarbeitung läuft erstaunlich schnell ab. Ich hatte mir sowas irgendwie langsamer vorgestellt. Meine gut 2500 Songs wurden mit vier Analyseschritten in nur knapp fünf Minuten abgearbeitet und der internen Datenbank verglichen. Dann beginnt er die nicht erkannten Dateien mit der Datenbank von MusicBrainz.org abzugleichen.
Bis hier hin ganz nett. Doch das Ergebnis ist recht ernüchternt. Denn der so hoch angepriesene Algorithmus (der an sich wahrscheinlich wirklich richtig gut ist) zur Benennung der Songs setzt die Daten von Interpret, Titel, Album und so weiter in irgendeiner Art und Weise (inf form von Ordner-/Dateinamen oder ID3-Tags) vorraus. Mit anderen Worten: scheinbar braucht man bereits eine recht gut organisierte Sammlung mit allen Informationen. Andernfalls passiert seltsames bis gar nichts mit den Files. Ein weiteres Manko wie ich finde ist, dass die Umbenennung nicht konseqent genug gemacht wird. Fehlen zum Beispiel Informationen über das Genre eines Albums so wird dieses Album einfach auf die selbe Ordnerebene wie die bereits erkannten Genres gelegt. Wenig sinnvoll finde ich. Denn so hat man schnell wieder ein ziemliches Durcheinander.
Am besten scheint dieses Programm zu funktionieren wenn man alle seine Mp3s in einem Ordner hat und diese jeweils mit ausnahmslos allen Informationen bestückt sind.

Dann gibt es noch den

direkt von MusicBrainz. Dieser braucht schonmal viel länger. Hier werden offenbar zu jedem Song Datenbankabfragen gemacht. Was genau gemacht wird, weiß ich nicht (bin auch momentan irgendwie zu faul genau nachzulesen). Also, ob nun die Dateien an sich analysiert und die „Soundinformationen“ mit der DB abgeglichen werden oder ob, wie bei dem Magic Tagger, bereits vorhandene Titel-/interpretinformationen in der DB gesucht werden.
Da das Prog nun bereits seit über 20 Minuten läuft, muss ich wohl noch auf das Endergebnis warten.