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Was? Nur Bachelor?

Manche Personaler und Arbeitgeber machen auf mich einen völlig weltfremden Eindruck. Sie kapieren nicht was so ein Bachelor eigentlich kann. Deswegen nehmen sie einfach mal den Master als Messlatte und geben Berufseinsteigern, egal ob nun BSc oder Msc, grundsätzlich das Gleiche Gehalt. Und das nur weil die Leute nicht mehr mit Diplomen, wie zu ihrer Studienzeit, kommen. Auf den Zeugnissen steht im Titel was anderes. Wer so Veränderungsresistent ist und auch offensichtlich keinen Bock hat sich mit der Thematik zu beschäftigen, hat gar keine kompetenten Bewerber verdient.

Unabhängig davon scheint es mir, dass grundsätzlich zu hohe Maßstäbe gesetzt werden. Heute muss man ja für den simpelsten Job ein Abi haben. Wobei oft ein paar Wochen Einarbeitung wohl reichen würden. Der Musterbewerber hat ein Masterabschluss in Regelstudienzeit außerordentlich gut abgeschlossen und hat sich nebenbei auch noch durch sein soziales Engagement hervorgetan. (Und als Informatiker hast du am besten auch schon 2 OpenSource Projekte gestartet oder zumindest an doppelt so vielen ernsthaft mitgearbeitet).

Kommt mal von eurem hohen Ross runter!

Nüschts los odda watt!?

Ja … hier passiert in letzter Zeit nicht wirklich viel. Das liegt wohl hauptsächlich am Studieren. Ich versuche möglichst diszipliniert dieses Arbeits- und Lernding durchzuziehen. Im jetzigen zweiten Mastersemester ist der Anteil des selbstorganisierten Lernen und Arbeiten sehr hoch – woran ich mich nun so langsam gewöhnt habe. Seltsam bleibt es dennoch irgendwie … aber auch schön 🙂

Na ja wie dem auch sei … Wenn ich hier nichts schreibe, dann mit hoher Wahrscheinlichkeit in meinem Online-Journal. Dort versuche ich so regelmäßig und oft wie möglich (leider klappt das noch nicht jede Woche) mein Lernen und Arbeiten zu dokumentieren. Das mache ich hauptsächlich für mich. Es hat nicht wirklich Anspruch auf „Artikelqualität“. Dennoch dachte ich, ich kann das hier mal publik machen, vielleicht liest das der ein oder andere. Vielleicht findet jemand auch die Themen interessant und hat Lust seinen fachlichen Senf dazu geben – was mich sehr freuen würde.

Schwere Geburt

Speak, don't wait!

Na endlich! Es funktioniert! Im Rahmen der „Web Applications“-Veranstaltung muss darf ich eine Ruby on Rails Anwendung programmieren.

„Web development that doesn’t hurt“ heißt es auf der Website. Na ja, die letzten 4-5 Wochen haben schon ziemlich weh getan, beim arbeiten mit Rails. Angeblich funktioniert alles ganz einfach. Alles ist super einfach. Der Programmierer kann sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren: programmieren. Mmmm, is klar: Das es unter Windows das ein oder andere offensichtlich nicht so gut funktioniert steht nirgends.

Aber jetzt bin ich froh das alles funktioniert wie ich es will – mit einigen Kompromissen, weil Rails Probleme machte.

Für das nächste Mal bevorzuge ich eine richtige Programmiersprache, bei der ich das Verhalten meiner Anwendung selber kontrollieren kann. Und nicht dass irgendwelche Generatoren im Hintergrund Funktionen generieren die nicht sichtbar sind, aber irgendwie doch da sind.

Ich wusste es: AIR 2 und Flash 10.1

Wer Gast meiner Verteidigung meiner Bachelorarbeit war (und das waren eigentlich nicht so viele 😉 ) hatte mich so etwas ähnliches sagen hören wie:

[…] Da wird sich noch viel verändern und verbessern. Spätestens zum Ende diesen Jahres wird es neue Versionen geben und damit viele Verbesserungen. […].

Tja, und nun ist es soweit :). Vorgestern hatte ich einen Newsletter von Adobe im Postfach, mit der Ankündigung „New Flash Platform Betas now Available“. Die neuen Versionen bieten große Verbesserungen zu den Vorgängerversionen. So nutzt der neue FlashPlayer 10.1 durchschnittlich 57% weniger Speicher. Das heißt, schnellere und bessere Verarbeitung der Applikationen und das heißt mehr Möglichkeiten für Entwickler und mehr Spaß für Benutzer. Die ganzen Vorteile die der FlashPlayer hat, begünstigen natürlich auch AIR-Applikationen auf dem Desktop. Dazu kommt dass AIR mehr Möglichkeiten bietet um mit dem Betriebssystem zu interagieren.

Das sollte den AIR-Skeptikern so langsam die Skepsis nehmen! 🙂

Hätte ich zu viel Freizeit würde ich mich gleich draufstürzen und mit der neuen API rumspielen 🙂 Aber das muss noch ein bisschen warten. Aber es ist ja eh noch im Beta-Status. Bald sollten die finalen Versionen veröffentlicht werden und spätestens dann werde ich damit ein bisschen spielen 🙂

Mehr Infos hat Ryan Steward zu bieten.

Bildungsstreik !?

Heute um 11:00 Uhr am Roten Rathaus in Berlin und in anderen Städten.

Aber so wirklich gut finde ich die Sache ja nicht. Einige der Kritikpunkte sind doch ziemlich daneben wie ich finde. So habe ich mich heute beim morgentlichen Kaffee fast verschluckt als ich hörte was gefordert wird:

  • Entlastung bei den erforderlichen Prüfungsleistungen / weniger Prüfungen
  • mehr Möglichkeiten für eigenverantwortliche Planung des Studiums
  • es soll besser möglich sein sich während des Studiums auf die Themen konzentrieren zu können für die man sich interessiert
  • ganz böse: man bekommt kein Bafög mehr wenn man nicht in der Regelstudienzeit bleibt
  • … Und mehr

Hallo!? Studieren is kein Kindergeburtstag!
Wenn man sich gut überlegt was man studieren will und wenn man sich entsprechend den richtigen Studiengang aussucht, sollte es eigentlich kaum Probleme bei den Studieninhalten geben.

Mit einem Punkt stimme ich überein: die Studiengebühren. Die gibt es zwar (noch) nicht in Berlin, aber wenn die Politik so weitermacht kommen die bestimmt.

Na ja, ich bevorzuge es Studierender zu sein statt Demonstrierender.

Das seltsame Verhalten harnlassender Studenten zur Pausenzeit

Abgründe tun sich auf an deutschen Hochschulen. Also, vorerst wohl  nur an einer: an der FH Brandenburg scheinen einige schwer verwirrte Studenten die Prinzipien der Toilette und des kleinen Brüders der Toilette, das Urinal, nicht ganz verstanden zu haben.  So kam es dazu, dass der Dekan höchst persönlich eine Mahn-Mail schreiben musste.

Liebe Studentinnen: bitte nicht weiterlesen, diese mail ist nicht für sie bestimmt!

Liebe Studenten,
in letzter Zeit haben wir zunehmend Probleme mit durch Handtücher verstopften Urinalen im Informatikgebäude.
Bitte reinigen Sie sich und ihre betroffenen Körperteile nach dem Harnlassen am Urinal nicht mehr mit den Papierhandtüchern, weil diese sich nicht in Flüssigkeit auflösen. Falls notwendig, benutzen Sie bitte die normalen WC-Becken und verwenden dann zur Reinigung das Toilettenpapier.
Mit freundlichem Gruß
Der Dekan

Was soll ich sagen … unter diesem Umstand bin ich irgendwie froh, mich nicht mehr zu den Studenten der FH Brandenburg zählen zu  müssen. 😉

Habe fertig!

  • Arbeit schreiben – check … check …CHECK!!
  • Arbeit kontrollieren – check
  • CD-Version vorbereiten – check
  • CD-Labels drucken – check
  • PDFs für die Druckerei – check
  • Bier – *zisch*

Es bleibt: der Weg zur Druckerei, Drucken lassen, Abgeben, Präsentation für’s Kolloquium vorbereiten, Präsentieren

Die Abgabe wäre damit erledigt

Ready! Steady! Go!

Sooo … der Endspurt wurde heute offiziell eingeleitet: 7 Tage noch, dann muss ich meine Bachelorarbeit abgeben. Ein bisschen muss ich noch schreiben und modellieren (UML und ich sind nicht die besten Freunde), dann sollte alles fertig sein. Ich hoffe es wird nicht zu knapp. Es ist eh schon alles relativ knapp geplant (mein Prof. will quasi noch am Nachmittag des Kolloquiums in den Urlaub 🙂 ).

In diesem Sinne, rufe ich zum gemeinsamen Daumendrücken auf! 🙂