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US-Präsidentschaftswahl und Verschwörungstheorien

*tief-Luft-holen* … *Staub-wegpusten* …

Dass man den Medien nicht immer trauen kann ist eigentlich klar. Besonders was so im Netz rumschwirrt kann ziemlich oft ziemlicher Blödsinn sein. Nichtsdestotrotz,  vor kurzem auf der Suche nach brandaktuellen Neuigkeiten aus aller Welt, gelange ich zufällig auf welt.de (welch Zufall ;) ) und lese folgendes:

War Barack Obama Favorit der al-Qaida?

Kurz vor der Wahl in den USA war die Anspannung unter den Terrorismus- und Sicherheitsexperten groß. Es wurde erwartet, dass al-Qaida entweder durch einen Anschlag oder per Videobotschaft versuchen würde, den Ausgang zu beeinflussen. Passiert ist jedoch nichts. Gründe dafür gibt es genug.

Uuuuh, das hört sich nach einer Verschwörungstheorie an – in der Regel ist sowas recht unterhaltsam und es regt zum Nachdenken an ;) … Nun ja, den Artikel selbst lasse ich mal so im Raum stehen :D . Er besteht hauptsächlich aus Thesen des Autors, ein selbsternannter (?) “Politischer Analyst”. Was eigentlich viel interessanter (sowie unterhaltsamer) ist, sind die Kommentare zu dem Artikel. Eins dieser Kommentare lass sich so:

DAS GIBT ES DOCH NICHT .. ;) Sollte das stimmen? Eine kleine Recherche ergab: ja es stimmt … zumindest ansatzweise :)

Erst ein mal, sein Name ist wirklich “Barack Hussein Obama” – so weit, so unspannend. Übrigens scheint sein zweiter Vorname, auf US-Internetseiten, bei biographischen Angaben nicht so beliebt zu sein (warum eigentlich).

Etwas Zeit habe ich noch :) Was ist mit der Bedeutung seiner Namen? Nun, der erste Vorname ist unter anderem ein biblisch-afrikanischer Name – schließlich stammen seine Eltern ja aus Kenia. Es ist aber auch ein arabischer Name, mit zwei Schreibweisen. Die, wahrscheinlich arabischere Version, “Barak” heißt dabei wirklich “gesegnet”. Wobei die afrikanische Version eine ähnliche Bedeutung (“Einiger”) hat.
Der zweite Vorname ist eine arabische Verkleinerungsform von “Hasan“, was wiederum auf einen Großvater irgendeines Propheten führt. Nun möge man sich fragen warum der Typ Hussein heißt. Nun, sein Großvater hieß so, unglaublich aber wahr ;) Über seinen Großvater kann man auch erfahren wie der Name “zustande kam”: Er ist zum Islam konvertiert und hat diesen Namen angenommen. Der Name wurde dann eben traditionell an die Söhne weitergegeben.
Leider lässt sich die Behauptung auf die Anspielungen leider nicht so schön nachweisen :) . Aber ein doch kurioser “Zufall” ist es allemal.

So, nu aber genug der Langeweile-aktion :)

[via:] US-Präsidentschaftswahl: War Barack Obama Favorit der al-Qaida? – Nachrichten Politik – WELT ONLINE.

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Erstes Fazit

Soo, die erste Woche Norwegen ist nun um und der zweiten droht auch schon das Ende – ein guter Zeitpunkt um ein kleines Fazit abzugeben.

Also erst einmal, es stimmt alles was man über Norwegen hört :)

Norweger sind auf eine witzige Art und Weise ziemlich schüchtern. Ich erinnere mich da an einen Abend. Wir waren zu einem vorspiel1 eingeladen. In der großräumigen dreier-WG saßen etwa 30 Leute recht ordentlich auf den vorhandenen Sitzmöglichkeiten. Auf den ersten Blick sah alles normal, ja sogar “deutsch” aus. Doch bei den weiteren Beobachtungen viel einiges ganz klar auf: niemand bewegte sich wirklich, viele starrten auf den Boden, es wurde sich nur leise unterhalten, es war kaum Musik zu hören, niemand traute sich etwas von den Snacks zu nehmen und wir (die Ausländer) wurde teilweise nur sehr vorsichtig aus dem Augenwinkel bestaunt. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, der ein oder andere erwidert dann und wann schon mal ein lächeln und lässt sich auch ansprechen. Aber Obacht! Man selber, wird nur in Ausnahmefällen von Ausnahme-Norwegern angesprochen. So ist es also gar kein Problem, neben einem Norweger auf der Couch zu sitzen ohne dass man von ihm beachtet wird. Man muss sich also freundlich zu dem norwegischen Fremden drehen, ihm in die Augen sehen (nur keine Angst zeigen) und sich dann vorstellen. Hat man nun die Hand des Gegenüber in der seinigen, ist Stufe eins geschafft – das heißt aber noch lange nicht dass man sich nun mit demjenigen unterhalten wird, denn (je nach eigenem Small-Talk-Geschick) man muss binnen Sekunden anfangen zu reden, andernfalls dreht der Norweger sich wieder weg, als wäre nichts gewesen.

Ein weiteres lustiges Phänomen ist es, wenn man Norweger mit Bier zusammenführt. Es genügen schon wenige der so beliebten 0,33l Tuborg Flaschen (sechs Flaschen rund acht Euro) um aus einem Standard Norweger, einen unglaublich witzigen und gesprächigen Menschen zu machen. Diese Prozedur des Menschwerdens dauert etwa drei bis vier Stunden und bedarf schätzungsweise 5 mal 0,33l Bier.
Ab diesem Punkt war dieser Abend unglaublich witzig. Man vernahm plötzlich Musik. Man hörte Leute laut lachen. Viele liefen aufgeregt durch die Wohnung. Alle hatten einfach richtig Spaß.

Um die Schüchternheit weiter darzustellen: Wenn man den Flur im Wohnheim entlang kommt und man sieht wie ein Einheimischer das eigene Erscheinen vernimmt und dann blitzartig auf den Boden starrt und zügig weg läuft, sollte man das nicht persönlich nehmen. Ebenso darf man es niemanden übel nehmen, wenn man im Hausflur ignoriert wird. Grüßen is’ nich’! Erst wenn man einige Male gesehen wurde, kann man auf ein kleines “Hei” hoffen.

Ansonsten ist hier alles ein klein wenig ruhiger und lockere als in Deutschland. Die Leute sind scheinbar viel hilfsbereiter und freundlicher. Wenn man am Straßenrand steht, in der Nähe eines Zebrastreifens, halten die Autofahrer zuvorkommend an.

… nu hab ich irgendwie den Faden verloren … das Fazit wird später weitergeführt …

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