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Auf Wiedersehen

In einem spontanen Anfall aus Langerweile gepaart mit ein wenig Erkenntnis, habe ich soeben Suizid begangen.

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Lautgedacht: Wirklich?!

Wie jetzt!? Seit wann ist dass denn so? Soll ich jetzt wirklich … teuer ist es ja nicht, aber brauche ich das? … Wobei wenn ich mir die Sony NEX-5 so angucke … oh man die ist echt so schön! … Wie komme ich jetzt nur schnell an 600 € … 624,95 € (inkl. Flickr Pro)

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Flattr: Neuer Hype und versuchte Revolution im Netz

Flattr?! Was ist das denn – ein verspäteter Dienst der Web2.0-Welle? Der Name deutet stark darauf hin, erinnert dieser doch sehr an Flickr oder andere  mehr oder weniger beliebte Dienste im Netz die man nicht richtig aussprechen kann.

Wer Flattr noch nicht über den Weg gelaufen ist, wird es sehr bald tun (spätestens mit dem Lesen dieses Artikels ;) ). Fast schon potenziell scheint es sich im Netz zu verbreiten, obwohl der Dienst noch immer in der Beta Phase ist.

Doch was ist das nun eigentlich? Flattr ist der Versuch, eine Möglichkeit für Anbieter freien Inhalts zu schaffen, um Geld zu verdienen. Das System soll so funktionieren: Jedes Mitglied zahlt einen beliebig hohen Betrag ein. Findet ein Flattr-Mitglied im Internet Inhalt jeglicher Art (also von Texten über Videos bis hin zu Software), kann er mit einem Klick auf den Flattr-Knopf einen Teil seines eingezahlten Geldes an den Autor geben. Abgerechnet wird am Ende des Monats. Dann entscheidet sich wie viel die jeweiligen Inhaltsanbieter bekommen. Wenn der “Flattr-er” in einem Monat 50 verschiedene Inhalte “ge-flattr-t” hat, bekommen die Anbieter jeweils 1/50 des Geldes. Auf der Flattr Webseite gibt es ein Video, dass das System etwas einleuchtender mit dem Vergleich einer Torte erklärt.

Die Frage, die sich nun stellt, ist: Will der gemeine Surfer wirklich für kostenlosen Inhalt zahlen? Schließlich leben wir in einer Zeit die geprägt ist von “Geiz ist geil” und Finanzkrisen. Und dieses Gesetz gilt auf der Straße, im reellen Leben. Im Internet ist das doch noch viel krasser! Erinnern wir uns nur an die Anstrengungen die die Musikindustrie unternahm und weiterhin unternimmt um (Raub-)Kopien von Musik im Internet zu bekämpfen. Auch wenn P2P-Netzwerke in letzter Zeit mehr und mehr an Popularität verlieren, kann man weiterhin kinderleicht wenige Tage bis sogar wenige Stunden nach dem Erscheinen von Musik und Filmen diese im Netz finden und bekommen. Und das kostenlos, wenn auch illegal. Wenn es offensichtlich schon eine sehr niedrige Hemmschwelle gibt, sich illegal Inhalt anzueignen, warum sollte man dann freiwillig für etwas bezahlen, das man kostenlos und sogar legal bekommen kann?

Interessant finde ich das System allemal. Besonders weil es das erste ist, das es schafft Aufmerksamkeit zu bekommen. Denn es gibt bereits einige andere Dienste die ähnlich sind. Von Kachingle oder PayMeCredit hatte ich vorher noch nicht gehört (erst jetzt in Vergleichen zu Flattr). Möglicherweise sind diese Dienste bekannter in anderen Ländern. Wirklich Sinn machen solche social micro-payment Dienste aber erst, wenn sie bei möglichst vielen Leuten bekannt und vor allem genutzt werden. Flattr ist da scheinbar auf einem guten Weg.

Mitte Februar hatte ich das erste Mal von Flattr gehört und hatte das auch gleich vorlaut kund getan. Ich hatte mich auch gleich in die Interessentenliste eingetragen. Aber erst vor etwa einer Wochen habe ich dann die Einladung zum mittesten bekommen. Mit einem Account kann man dann auch etwas tiefer in den Dienst blicken. So sieht man zum Beispiel wie das mit der Bezahlung funktioniert: Ich kann via Paypal Geld einzahlen, die Paypal-Gebühr bezahle dabei ich. Von den zwei Euro (die ich tatsächlich eingezahlt habe) bleiben nach Paypal 1,58 € bei Flattr. Die liegen dort dann einen Monat. Habe ich Flattr-Knöpfe gedrückt, werden die 1,58 € zu gleichen Teilen aufgeteilt und an die Autoren geschickt. Finde ich nichts, das es mir Wert wäre einen Flattr dafür auszugeben, geht das Geld an eine gemeinnützige Vereinigung. Im nächsten Monat gehen dann wieder zwei Euro in Richtung Flattr.

Bis hier her habe ich schon drei Probleme! Warum soll ich monatlich 42 Cent an Paypal zahlen? Paypal ist eine tolle Sache – wenn ich bei eBay einkaufe! Weniger wenn ich eigentlich freie, nicht-kommerzielle Inhalte unterstützen will (und Paypal ist ja wohl mal der Kommerz in Person). Gibt es dafür keine Alternativen? Warum muss ich das dann auch noch regelmäßig machen? (Allerdings habe ich auch noch nicht geguckt ob ich die monatliche Zahlung abstellen kann) Ich will vielleicht nicht jeden Monat für irgendwas und nichts bezahlen. Und warum geht das Geld an irgendwelche Vereine? Sicher, das ist eine noble Geste. Aber will ich das (jeden Monat)? Warum kann das Geld nicht einfach in meinem Konto bleiben, bis ich einen Flattr abgebe? Wenn ich spenden will, bevorzuge ich es vielleicht das selbst zu tun, um dann eine Spendenbescheinigung zu bekommen und es anschließend bei der Steuer geltend zu machen.


Abschließend will ich sagen, dass es spannend bleibt, zumindest für mich. Nachdem ich den Account habe, habe ich ein kleines Projekt gestartet (über das ich als nächstes berichten will). Je nach dem wie sich Flattr entwickelt, wird sich wohl hoffentlich auch mein kleines Projekt entwickeln. Mal sehen. Ganz plakativ gibt es auch noch einen Flattr-Knopf hier. Ich bezweifle zwar das jemand, der hier liest (wenn denn jemand liest ;) ), einen Account hat, aber schaden kann es ja nicht :) .

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Darf’s auch ein etwas größerer Teppich sein?

"Astro_Soichi" hält das Unglück fest (http://twitpic.com/1laxzu)

Der Astronaut “Astro Soichi”, der in seiner freien Zeit wohl unentwegt am Guckloch sitzt und Fotos vom blauen Planeten macht, hat vor wenigen Minuten den riesigen Ölteppich im Golf von Mexiko fotografiert. Von soweit oben, sieht man erst mal wie unglaublich weit sich das Schwarze Gold verteilt. Das ist nur eins seiner vielen Fotos die er aus seiner Weltraumkapsel schickt.

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Neuer Abspieler im Hause Youtube?

Hat Youtube sich einen neuen Videoplayer geleistet?

Youtubes neuer Player?

Youtubes neuer Player?

Aber scheinbar ist der nicht bei allen Videos verfügbar. Seltsam, oder?

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Phone Box Experiment

Na das kennen wir doch irgendwo her … Ikea hatte sowas ähnliches dieses Jahr gemacht: ein einsamer Typ saß damals allein in einem Zimmer und ließ sich für ein paar Tage filmen.

Skype hat das aufgegriffen und jemanden ins spanische Niemannsland geschickt. Dieser Typ kampiert irgendwo in Spanien neben einer Telefonsäule.  Der arme Kerl muss da jetzt quasi im Minutentakt mit fremden Leuten telefonieren :D Na ja, wenn’s Spaß macht :D

“Voyeurismus in seiner reinsten Form”, wie ein weiser Mann sagte ;) http://phoneboxexperiment.com/

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Spendierhosenpirat

Piratenspende

Piratenspende

Normal werfe ich ja nicht so mit meinem Geld um mich. Aber wenn es für einen guten Zweck ist, gebe ich gern den einen oder anderen Euro. Die Piraten brauchen Geld! Denn der Werbespot der Piratenpartei soll auch zu den privaten Sendern. Der Spot hat was. Die Piraten sowieso!

Seit meiner Spende am heutigen Nachmittag ist der Spendenbetrag über 3000 Euro auf satte 44.450 Euro gestiegen. Wenn das so weiter geht, schafft es der Piraten-Spot bald zur Primetime ins private Fernsehen.

Ich bin Pirat: www.ich-bin-pirat.de/

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Are you over AIR? No I am in love with it!

Weil die Artikel auf die ich mich hier beziehe englisch sind, ist meiner auch in englisch :)

Sarah Perez wrote at ReadWriteWeb a quite provocative article about the AIR technology. She is arguing that AIR applications could also be running easily in the browser — mainly when one uses her advertised and beloved Chrome. But well, she was looking mainly at Twitter clients and some video streaming applications. Of course, such things could also be running in the browser, indeed they are! But those applications are extensions to those Web services and that they are not that revolutionary then, might get clear when you think about it a minute (or two).

AIR is not about using Web services — I already claimed that in a comment to the article. It’s about that an ordinary Web developer (like I would like to call myself in the near future ;) ) can quickly build a Desktop application with just a modicum of effort and by using existing skills. Yes, AIR applications are mostly RIAs, so they probably will make use of some Web service or at least use a connection to the internet for something. But still, I think this is not the point in using AIR. When it’s just about a Web service, than you could also use AJAX and remain in the browser.

Ryan Stewart said something, I totally agree to: “Web developers are a creative and innovative bunch.” AIR brings all this ideas and energy from the Web straight to the Desktop with as little detour as possible. So I think, when talking about AIR, you should not just look to Twitter clients or so. And moreover, don’t look just from the end-user’s view. This technology is still quite young and has been hyped at the beginning with this small widgets. But there are much more possibilities inside!

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WordPress for Blackberry

Seit ein paar Tagen gibt es ein kleines feines BlackBerry-Tool (in public beta) um WordPress zu verwalten. Heute wurde dieses scheinbar schon das zweite Mal aktualisiert, auf die Version 0.9.0.123. Ist empfehlenswert!

… Natürlich geschrieben mit dem genannten Tool :)

OTA-Installation: http://blackberry.svn.wordpress.org/nightly/ota/WordPress.jad

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Ohne Kommentar: Bewegung aus dem Netz

Bewegung aus dem Netz

Bewegung aus dem Netz

[via: netzpolitik.org]

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