Archiv nach Schlagworten: In Norwegen - Seiten 2

Ist ein Arzt anwesend !?

In vielen Jahren, lange Zeit nach diesem Ereignis, wird man die Leute darüber reden hören. Es werden atemberaubende Geschichten erzählt, die beschreiben wie unglaublich es doch war, was dieser Heros zu Norwegen leistete um zu überleben.

Im Angesicht des Todes hing er an der felsigen Wand. Seine riesigen Pranken krallten sich in den Felsen. Nichts vermochte ihn von der Wand zu bekommen, nicht mal der aufgebrachten Zephyr, der um ihn herum wütete. Er ließ sich nicht unterkriegen und mit Virtus’ Unterstützung zog er sich mit seinen bloßen Händen gen Himmel.
Doch plötzlich, er verspürte einen unglaublich brennenden Schmerz in seiner Hand. In seiner rechten Hand, die stärkere von beiden. Immer noch angetrieben von seinem Willen dem Tode zu trotzen, kämpfte er weiter. Der Schmerz wurde immer stärker.
Fast hätte er den Gipfel erreicht, doch die Kräfte schwindeten – der Schmerz war nun nicht mehr auszuhalten, es war als würde man ihm die Hand abtrennen wollen. Unser Heros machte einen letzten Versuch den Fels zu bezwingen. Doch, er rutschte ab. Er konnte sich nicht mehr halten und fiel. Im Flug zog sein ganzes Leben an ihm vorbei: die vielen fernen Länder die er bereiste, all die Menschen denen er aus der Armut half, all die Reichtümer und Schätze die er sein Eigen nannte … all das, würde er nie wieder zu Gesicht bekommen. Der tödliche Boden kam schnell näher. Er schlug auf. Und blieb regungslos liegen.

… ? …

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SCHNEEEEEEEEE

Die Vorhersagen stimmten – Es schneit :)

Der Sturm vor der Ruhe

Ebend auf’m Flur:

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Für’s Protokoll: Ich war in meinem Zimmer, die Tür war geschlossen.
(Das Klackern einfach ignorieren :) )

Und nun, nun ist plötzlich Ruhe. Ja fast schon Totenstille. Erschreckend!

Drei Stunden fahrt mit dem Bus – ins Nirgendwo! Dass unser Zielort nicht ganz so viele Menschen beherbergt, sah man schon an den immer enger werden Straßen. Anfangs wurden sie nur schmaler. Dann verloren sie aber auch noch an “Substanz” und wurde immer mehr zu einem Schotterpfad. Das schien dem Busfahrer gar nicht zu stören. Der fuhr, auf der schlängeligen Straße so weiter als wäre da weder Berg noch wenig Platz.

Endlich angekommen, stürzen wir erstmal alle in unsere Hütten. Diese sind einfach und rustikal. Sogar so rustikal, dass selbst der Klopapierhalter aus Holz ist. Als erstes wurde der Kühlschrank gefüllt:´

Grundverpflegung

Danach hieß es dann warten. Zum Beispiel dass alle fertig sind, oder dass alle zur “Futterstelle” gehen, dass jemand die Tür zum Restaurant (oder besser: da wo wir gesessen und gegessen haben) aufmacht, dass der Alarm ausgeht, dass die komischen Kennenlernspiele zu Ende sind, dass der Grill endlich einsatzbereit ist, …

 

Einige halb verbrannte Bürger und typische norwegische Hotdogs (Grillwürste eingerollt in kaltem dünnem Fladenbrot) später, waren dann alle gesättigt. Zeit für ein Quiz :)

 

… der Abend vergeht … die Nacht wird immer länger …

 

Am nächsten Morgen, noch etwas schläfrig von der gestrigen Geburtstagsfeier, ging es dann auf den benachbarten Berg. Viele sagen kann man dazu nicht, da lass ich lieber Bilder sprechen:

 

Unten wieder angekommen, schnappte man sich ein gut gekühltes Blondes und genoss die frische Bergluft.
Mit dem immer näher kommenden Abend wurde entschieden das Essen vorzubereiten. Ich half mit und kochte Reis, 3kg auf einmal – wie stark Reis doch aufquellt.
Nach dem Abendmahl und einigen netten Unterhaltungen, begab man sich dann zur zweiten Runde des Quiz. Mein Gruppe machte den zweiten Platz. Danach wurde noch bis früh in den Morgen gefeiert.

Moment mal!

Blick auf die Uhr: kurz vor 13:00 Uhr. Blick zum Himmel, wieder zur Uhr.

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Sollte der Mond nicht irgendwann mal Pause machen?!

Noch ‘n Trip

Diesmal geht es nach Gålå – irgendwo in den Bergen. Der Bericht, diesmal dann wirklich mit Bildern, kommt am Sonntag.

Also ich bin dann mal weg.

Hafjell

… war schøn und ziemlich lustig.

Es war wieder mal sehr interessant, die angetrunkenen Norweger zu beobachten (was jetzt nicht heisst, ich hætte nichts getrunken :) ).

Hauptsæchlich wurde gegrillt, gegessen und gequatscht. Den Tag schlossen wir mit einem 1-Stunden-Saunagang ab – nachts um 4:00 zusammen mit einem eiskaltem Bier – grandioooos!

Einige Bilder werden noch nachgegreicht.
Apropos Bilder: Hin und wieder schiesse ich ja Panoramabilder. Die kann man sich ab sofort mit meinem selbstgebauten PanoramaViewer ansehen.

P.S.: Lustige Ersatz-Umlaute, oder :)

Ausflug

So, gleich gehts los nach Hafjell, das ist so ein Skigebiet. Dort bleiben wir dann bis Mittwoch mittag.

Wir haben einige Einheimische unabhängig von einander gefragt wie das da so ist – alle empfahlen uns auf jeden Fall mitzufahren. Dann will ich mal hoffen dass die 250 NOK, für Fahrt und Unterkunft, auch gut angelegt sind.

Also dann, “ha det!”

Fazit -fortgesetzt-

Ja, wo war ich stehen geblieben – was wollte ich noch schreiben? Ich weiß es gar nicht mehr. Deswegen überspringe ich das Fazit. Ich hab ja noch genügend Zeit um über Norwegen her zu ziehen :)

Erstes Fazit

Soo, die erste Woche Norwegen ist nun um und der zweiten droht auch schon das Ende – ein guter Zeitpunkt um ein kleines Fazit abzugeben.

Also erst einmal, es stimmt alles was man über Norwegen hört :)

Norweger sind auf eine witzige Art und Weise ziemlich schüchtern. Ich erinnere mich da an einen Abend. Wir waren zu einem vorspiel1 eingeladen. In der großräumigen dreier-WG saßen etwa 30 Leute recht ordentlich auf den vorhandenen Sitzmöglichkeiten. Auf den ersten Blick sah alles normal, ja sogar “deutsch” aus. Doch bei den weiteren Beobachtungen viel einiges ganz klar auf: niemand bewegte sich wirklich, viele starrten auf den Boden, es wurde sich nur leise unterhalten, es war kaum Musik zu hören, niemand traute sich etwas von den Snacks zu nehmen und wir (die Ausländer) wurde teilweise nur sehr vorsichtig aus dem Augenwinkel bestaunt. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, der ein oder andere erwidert dann und wann schon mal ein lächeln und lässt sich auch ansprechen. Aber Obacht! Man selber, wird nur in Ausnahmefällen von Ausnahme-Norwegern angesprochen. So ist es also gar kein Problem, neben einem Norweger auf der Couch zu sitzen ohne dass man von ihm beachtet wird. Man muss sich also freundlich zu dem norwegischen Fremden drehen, ihm in die Augen sehen (nur keine Angst zeigen) und sich dann vorstellen. Hat man nun die Hand des Gegenüber in der seinigen, ist Stufe eins geschafft – das heißt aber noch lange nicht dass man sich nun mit demjenigen unterhalten wird, denn (je nach eigenem Small-Talk-Geschick) man muss binnen Sekunden anfangen zu reden, andernfalls dreht der Norweger sich wieder weg, als wäre nichts gewesen.

Ein weiteres lustiges Phänomen ist es, wenn man Norweger mit Bier zusammenführt. Es genügen schon wenige der so beliebten 0,33l Tuborg Flaschen (sechs Flaschen rund acht Euro) um aus einem Standard Norweger, einen unglaublich witzigen und gesprächigen Menschen zu machen. Diese Prozedur des Menschwerdens dauert etwa drei bis vier Stunden und bedarf schätzungsweise 5 mal 0,33l Bier.
Ab diesem Punkt war dieser Abend unglaublich witzig. Man vernahm plötzlich Musik. Man hörte Leute laut lachen. Viele liefen aufgeregt durch die Wohnung. Alle hatten einfach richtig Spaß.

Um die Schüchternheit weiter darzustellen: Wenn man den Flur im Wohnheim entlang kommt und man sieht wie ein Einheimischer das eigene Erscheinen vernimmt und dann blitzartig auf den Boden starrt und zügig weg läuft, sollte man das nicht persönlich nehmen. Ebenso darf man es niemanden übel nehmen, wenn man im Hausflur ignoriert wird. Grüßen is’ nich’! Erst wenn man einige Male gesehen wurde, kann man auf ein kleines “Hei” hoffen.

Ansonsten ist hier alles ein klein wenig ruhiger und lockere als in Deutschland. Die Leute sind scheinbar viel hilfsbereiter und freundlicher. Wenn man am Straßenrand steht, in der Nähe eines Zebrastreifens, halten die Autofahrer zuvorkommend an.

… nu hab ich irgendwie den Faden verloren … das Fazit wird später weitergeführt …