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Noch ‘n Trip

Diesmal geht es nach Gålå – irgendwo in den Bergen. Der Bericht, diesmal dann wirklich mit Bildern, kommt am Sonntag.

Also ich bin dann mal weg.

Hafjell

… war schøn und ziemlich lustig.

Es war wieder mal sehr interessant, die angetrunkenen Norweger zu beobachten (was jetzt nicht heisst, ich hætte nichts getrunken :) ).

Hauptsæchlich wurde gegrillt, gegessen und gequatscht. Den Tag schlossen wir mit einem 1-Stunden-Saunagang ab – nachts um 4:00 zusammen mit einem eiskaltem Bier – grandioooos!

Einige Bilder werden noch nachgegreicht.
Apropos Bilder: Hin und wieder schiesse ich ja Panoramabilder. Die kann man sich ab sofort mit meinem selbstgebauten PanoramaViewer ansehen.

P.S.: Lustige Ersatz-Umlaute, oder :)

Ausflug

So, gleich gehts los nach Hafjell, das ist so ein Skigebiet. Dort bleiben wir dann bis Mittwoch mittag.

Wir haben einige Einheimische unabhängig von einander gefragt wie das da so ist – alle empfahlen uns auf jeden Fall mitzufahren. Dann will ich mal hoffen dass die 250 NOK, für Fahrt und Unterkunft, auch gut angelegt sind.

Also dann, “ha det!”

Fazit -fortgesetzt-

Ja, wo war ich stehen geblieben – was wollte ich noch schreiben? Ich weiß es gar nicht mehr. Deswegen überspringe ich das Fazit. Ich hab ja noch genügend Zeit um über Norwegen her zu ziehen :)

Erstes Fazit

Soo, die erste Woche Norwegen ist nun um und der zweiten droht auch schon das Ende – ein guter Zeitpunkt um ein kleines Fazit abzugeben.

Also erst einmal, es stimmt alles was man über Norwegen hört :)

Norweger sind auf eine witzige Art und Weise ziemlich schüchtern. Ich erinnere mich da an einen Abend. Wir waren zu einem vorspiel1 eingeladen. In der großräumigen dreier-WG saßen etwa 30 Leute recht ordentlich auf den vorhandenen Sitzmöglichkeiten. Auf den ersten Blick sah alles normal, ja sogar “deutsch” aus. Doch bei den weiteren Beobachtungen viel einiges ganz klar auf: niemand bewegte sich wirklich, viele starrten auf den Boden, es wurde sich nur leise unterhalten, es war kaum Musik zu hören, niemand traute sich etwas von den Snacks zu nehmen und wir (die Ausländer) wurde teilweise nur sehr vorsichtig aus dem Augenwinkel bestaunt. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, der ein oder andere erwidert dann und wann schon mal ein lächeln und lässt sich auch ansprechen. Aber Obacht! Man selber, wird nur in Ausnahmefällen von Ausnahme-Norwegern angesprochen. So ist es also gar kein Problem, neben einem Norweger auf der Couch zu sitzen ohne dass man von ihm beachtet wird. Man muss sich also freundlich zu dem norwegischen Fremden drehen, ihm in die Augen sehen (nur keine Angst zeigen) und sich dann vorstellen. Hat man nun die Hand des Gegenüber in der seinigen, ist Stufe eins geschafft – das heißt aber noch lange nicht dass man sich nun mit demjenigen unterhalten wird, denn (je nach eigenem Small-Talk-Geschick) man muss binnen Sekunden anfangen zu reden, andernfalls dreht der Norweger sich wieder weg, als wäre nichts gewesen.

Ein weiteres lustiges Phänomen ist es, wenn man Norweger mit Bier zusammenführt. Es genügen schon wenige der so beliebten 0,33l Tuborg Flaschen (sechs Flaschen rund acht Euro) um aus einem Standard Norweger, einen unglaublich witzigen und gesprächigen Menschen zu machen. Diese Prozedur des Menschwerdens dauert etwa drei bis vier Stunden und bedarf schätzungsweise 5 mal 0,33l Bier.
Ab diesem Punkt war dieser Abend unglaublich witzig. Man vernahm plötzlich Musik. Man hörte Leute laut lachen. Viele liefen aufgeregt durch die Wohnung. Alle hatten einfach richtig Spaß.

Um die Schüchternheit weiter darzustellen: Wenn man den Flur im Wohnheim entlang kommt und man sieht wie ein Einheimischer das eigene Erscheinen vernimmt und dann blitzartig auf den Boden starrt und zügig weg läuft, sollte man das nicht persönlich nehmen. Ebenso darf man es niemanden übel nehmen, wenn man im Hausflur ignoriert wird. Grüßen is’ nich’! Erst wenn man einige Male gesehen wurde, kann man auf ein kleines “Hei” hoffen.

Ansonsten ist hier alles ein klein wenig ruhiger und lockere als in Deutschland. Die Leute sind scheinbar viel hilfsbereiter und freundlicher. Wenn man am Straßenrand steht, in der Nähe eines Zebrastreifens, halten die Autofahrer zuvorkommend an.

… nu hab ich irgendwie den Faden verloren … das Fazit wird später weitergeführt …

1. VL

Heute fand meine erste “Vorlesung” statt. Na ja, das ganze ging dann mehr oder weniger doch in die Hose: es stellte sich heraus dass der Kurs “Advanced colour imaging” wirklich advanced ist. Was heißt dass das ehr ein Kurs für Studenten im oder nach dem Masterstudium ist und doch etliches an Vorwissen vorausgesetzt wird – das stand nur leider nirgends. Der Prof, der übrigens ziemlich nett ist, hat uns dann an einen anderen seiner Kurse verwiesen: “Digital image reproduction”. Würde mir auch 10 Punkte bringen und der setzt nicht wirklich etwas voraus. Na mal sehen.

übrigens saut es schon wieder … verdammt! Das ist unmöglich, alle meckern immer über die teuren Preise in Norwegen, dass hier aber so gut wie immer scheiß Wetter ist erwähnt niemand.

Mein erstes eigenes Essen

Seelachsfilet an buntem Reis im Dialog mit geschmorter Paprika

 

 

Na … das sieht doch lecker aus, oder!?
Hab ich selbstgekocht :)

Endlich kein Regen mehr

Als der Tag heute wieder mit Regen begann, dachte ich das wird hier wohl gar nix mehr. Nichts desto trotz, machten wir uns auf zur Uni, um die Verträge fürs Wohnheim zu unterschreiben und uns ein wenig rumführen zu lassen. Eine ziemlich nette Schule ist das (Bilder siehe Link unten).

Zur Mittagszeit schien dann auch endlich mal die Sonne. Also schnappte ich mir nach einem kleinen Einkauf die Kamera und ging auf einen kleinen … oder größeren Spaziergang durch Gjovik. Die Bilder sind ab hier zu bestaunen (den Pfeil nach rechts nutzen für die nächsten Bilder).

Die Bilder packe ich ab sofort immer hier rein.

Und zur Errinerung: LiveWebcam

Dag en – Tag eins

Die erste Nacht ist um. Und nun ja … das Bett ist … klein und völlig durchgelegen. Ich weiß nicht wie da Leute drauf schlafen können, die 1,80 und größer sind. Aber ich will ja nicht meckern – das geht schon.
Die Aussicht macht das wieder wett … also, wenn ich mich aus dem Fenster beuge und nach rechts gucke :)

Als nächstes: Umgebung erkundschaften, Einkaufen, …

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"I Skogen"

ICH BIN IN NORWEGEN !!! :)

Ziemlich witzig: erst einmal kam das Flugzeug knapp eine Stunde später an und startete dementsprechend zu der geplanten Ankunftszeit. Endlich gelandet ging die Warterei gleich weiter, an diesen Laufbändern – fast eine Stunden haben die Herrschaften gebraucht um die Koffer auf das blöde Band zu packen.

Dann wurden wir verdammt fröhlich von zwei Norwegerinnen empfangen – die bereits über 1 1/2 Stunden auf uns warteten. Die Fahrt dauerte dann noch mal über eine Stunde.

Nun sitze ich hier in einen doch sehr einfachem kleinen Zimmer. Leider bin ich doch nicht in eins dieser hübschen Holzhäusern untergekommen. Stattdessen bin ich in dieses sechs stöckige Haus eingezogen.

Bilder gibt’s dann, wenn ich ausgeschlafen bin … und genau das mache ich jetzt: schlafen.

P.S.: Internet ging sofort – ich liebe Norwegen ;)

“I skogen” – Im Wald; erste Lektion in meinem “Norwegisch ohne Mühe” – Buch