Archiv der Kategorie: Filme

Augen auf und gucken!

Marke Eigenbau #2

Das hier gehört immer noch zum Fach Computeranimation. Diesmal bestand die Aufgabe darin einen Opener zu einer fiktiven TV-Sendung zu erstellen.
Leider hatte ich es nicht geschafft wirklich früh genug damit anzufangen. Also arbeitete ich 3 1/2 Tage vor der Abgabe durch: es heiß also möglichst lange ohne Schlaf aus zu kommen und am Opener zu arbeiten. Das Ergebnis der dreitägigen Selbstquälerei ist: der Opener wurde fertig. Nach einigen Patzern, die wohl auf den selbstauferlegten Zeitdruck beruhten, hatte ich es am Morgen der Abgabe geschafft. Leider ist er nicht besonders schick geworden, wie ich finde, was wohl auch auf den Zeitdruck zurück zu führen ist. Na ja, aber Hauptsache war, ich war fertig und hatte etwas abzugeben.

Das Thema dass ich mir ausgedacht hatte, hier kurz zusammengefasst:

  • Titel der Sendung: Urbamania
  • Zielgruppe: Jugendliche
  • Zu sehen soll sein: Ein Skateboarder, der am Heck eines Autos hängt; Nach dem das Auto quietschend bremst, überholt der Skateboarder und fährt in eine Hinterhofscenerie

[flv:file=“opener.flv“ width=“480″ height=“360″ ]

Wie gesagt, leider nicht so besonders schick. Am Anfang zuckelt es ziemlich dolle. Außerdem ist er ein wenig kurz geraten.
Da ich keine passenden Sounds finden konnte, hab ich gleich alle Sounds weggelassen.
(Dem Prof. hats zum Glück gefallen 🙂 )

Und hier nochmal einige Zahlen:
Die reine Erstellungszeit lag bei etwa 40 Stunden. Etwas über 13 Stunden dauerte das Rendern der 12 Sekunden Animation im DV-PAL Standart, via Net Render (mit 1x 1,6GHz AMD, 1,4GHz AMD und 1x 1,8GHz AMD64). Das Filmchen besteht aus 310 Halbbildern und hat eine Geschwindigkeit von 25 Bildern pro Sekunde. Die fertige Datei hat eine Größe von rund 45 MB.

Ghost Rider

[inspic=279,right,fullscreen,150]Jonny Blaze ist ein junger Motorad Stuntfahrer, der zusammen mit seinem Vater halsbrecherische Shows auf Jahrmärkten vorführt. Eines Tages erfährt Jonny dass sein Vater an Krebs erkrankt ist. Wenig später taucht der Teufel auf und bietet Jonny ein Geschäft an. Der Teufel will seinen Vater von dem Krebs befreien, dafür überlässt Jonny ihm seine Seele, sodass diese später vom Teufel nach freiem Belieben eingesetzt werden kann. Jonny stimmt zu, wenn auch auf eine nur halb freiwillige Weise. Doch, der Teufel ist nicht ganz ehrlich.
Es vergehen viele Jahre, bis der Teufel Jonny aufsucht um ihn zum Ghost Rider zu machen. Seine Aufgabe ist es den Teufels‘ Sohn zurrück in die Hölle zu bringen.

Ghost Rider ist leichtverdaulich und nett anzusehen. Der Stil ähnelt den anderen Marvel Comicverfilmungen sehr. Die Geschichte wird gut erzählt und ist gespickt von einigen kleinen Lachern. Recht nett sind die Computer animierten Elemente, wie z.B. das Motorad des Ghost Riders.
Wer auf schicke Feuereffekte steht und auch sonst nichts gegen recht anspruchslose Actionfilme hat, muss sich diesen Film ansehen.

Napola

[inspic=276,right,fullscreen,80] … erzählt die Geschichte des jungen Friedrich im Jahre 1942. Friedrich hat grade seine Schule beendet. Bei einem Boxkampf wird ein Lehrer der Napola auf ihn aufmerksam und bietet ihm einen Platz in der Nazi-Eliteschule an. Obwohl Friedrichs Vater einen Arbeitsplatz in einer Fabrik für ihn vorsieht, schleicht er sich eines nachts aus der elterlichen Wohnung und macht sich auf den Weg zur Napola.

In der Napola herrscht militerischer Drill, stets präsent sind Symbole und Parolen. Friedrich findet in Albrecht, seinem Zimmergenossen, einen guten Freund. Die unmoralischen Methoden der Napola, regen zum Nachdenken an. Auch Albrecht macht sich Gedanken. Nach einem Einsatz, bei dem russische Gefangene erschossen wurden, macht er auf die Missstände aufmerksam. Doch er kann dem daraus resultierendem Druck nicht stand halten und wählt den Freitod – eine Schande für seinen Vater und Anstaltsleiter. Friedrich leidet unter dem Verlust seines Freundes und verliert bei einem wichtigem Boxkampf absichtlich. Die Napola duldet dies nicht und wirft Friedrich raus.

Erstaunliches Unterhaltungsangebot zum Jahreswechsel

Ich kann die öffentlich-Rechtlichen ja nicht wirklich leiden – immer nur so’n alte-Leute-Programm. Aber was heute abgeht ist ja echt mal ein richtig gutes Qualitätsfernsehen das sich sehen lässt … Wort wörtlich.

[inspic=267,,fullscreen,100] [inspic=268,,fullscreen,100]
[inspic=269,,fullscreen,100] [inspic=270,,fullscreen,100]
[inspic=271,,fullscreen,100]

Ich verstehe zwar nicht ganz warum grade zum Jahresende die guten Filme gezeigt werden, vorallem dass alle hinter einander gezeigt werden – aber warum eigentlich nich. Und so wie es aussieht geht das in den nächsten Tagen so weiter.

Eigentlich wollte ich heute früher ins Bett 😉