Was? Nur Bachelor?

Manche Personaler und Arbeitgeber machen auf mich einen völlig weltfremden Eindruck. Sie kapieren nicht was so ein Bachelor eigentlich kann. Deswegen nehmen sie einfach mal den Master als Messlatte und geben Berufseinsteigern, egal ob nun BSc oder Msc, grundsätzlich das Gleiche Gehalt. Und das nur weil die Leute nicht mehr mit Diplomen, wie zu ihrer Studienzeit, kommen. Auf den Zeugnissen steht im Titel was anderes. Wer so Veränderungsresistent ist und auch offensichtlich keinen Bock hat sich mit der Thematik zu beschäftigen, hat gar keine kompetenten Bewerber verdient.

Unabhängig davon scheint es mir, dass grundsätzlich zu hohe Maßstäbe gesetzt werden. Heute muss man ja für den simpelsten Job ein Abi haben. Wobei oft ein paar Wochen Einarbeitung wohl reichen würden. Der Musterbewerber hat ein Masterabschluss in Regelstudienzeit außerordentlich gut abgeschlossen und hat sich nebenbei auch noch durch sein soziales Engagement hervorgetan. (Und als Informatiker hast du am besten auch schon 2 OpenSource Projekte gestartet oder zumindest an doppelt so vielen ernsthaft mitgearbeitet).

Kommt mal von eurem hohen Ross runter!

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